Institut für lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht

Prof. Dr. Uwe Jopt & Dr. Katharina Behrend

Das Institut für lösungsorientierte Arbeit im Familienrecht wurde von Prof. Dr. Uwe Jopt und Dr. Katharina Behrend gegründet. Ziel ist die Verbreitung der Idee des lösungsorientierten Umgangs mit Kindschaftssachen und der interprofessionellen Kooperation als bestmögliche Chance, zu psychischer Entlastung und Sicherung des Wohls von Kindern beizutragen. Der Schwerpunkt des Instituts liegt auf Fort- und Weiterbildung der verschiedenen ins Familienrecht eingebundenen Professionen (Richter/-innen, Rechtsanwält/-innen, Verfahrensbeistände, Jugendhilfe, Sachverständige).

Aktuelle Mitteilung

Anfang 2022 startet der nächste Weiterbildungskurs zum/zur systemisch-lösungsorientierten Sachverständigen (FSLS). Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter Weiterbildung.

Aufgaben

Begonnen hat unsere Arbeit 2005 mit der Etablierung einer Weiterbildung zum/zur systemisch-lösungsorientierten Sachverständigen. Seit Inkrafttreten des FamFG ist lösungsorientierte Begutachtung auch gesetzlich vorgesehen.

Sachverständige in Ihrer Nähe

Diese Liste weist Ihnen den Weg zu zertifizierten Absolventen der Weiterbildung, die in Ihrer Region als systemisch-lösungsorientierte Sachverständige freiberuflich und eigenverantwortlich tätig sind.

Kompetenzen

Die vielfältigen Anforderungen der Tätigkeit als Sachverständige im familiengerichtlichen Verfahren erfordern eine besondere Sachkunde. Diese umfasst rechtliche, diagnostische, analytische, psychologische und pädagogische Kenntnisse.

Weiterbildung

Die Weiterbildung zum/zur systemisch-lösungsorientierten Sachverständigen wird seit 2005 angeboten. Sie richtet sich an Angehörige der in § 163 Abs. 1 FamFG genannten Berufsgruppen.

Schulungen & Seminare

Wir bieten Weiterbildungsangebote zu lösungsorientierter Arbeit für Verfahrensbeistände, Rechtsanwält/innen, Jugendämter und Beratungsstellen nach Absprache an.

Systemisch-lösungs­orientierte Begutachtung

In seinen Grundzügen wurde der lösungsorientierte Ansatz seit 1987 entwickelt, als Prof. Jopt erstmals darlegte, dass es den Bedürfnissen von Trennungskindern entspricht, wenn psychologische Begutachtungen nicht ausschließlich nach dem Muster eines diagnostischen Suchauftrags erfolgen, sondern einen Gestaltungsauftrag umfassen.